England-Reise Frühjahr 2011 [31]   Leave a comment

Hereinspaziert! Ein kleiner Rundgang unter Deck – zuerst die Küche:

Küche

Die Küche

Wir waren, wie man so sagt, voll ausgerüstet: der 4-flammige Herd hatte auch einen Backofen mit Grill [nicht dass wir viel gekocht hätten außer mal Speck zum Frühstück und heißes Wasser für den Kaffee] und einen Kühlschrank gab’s auch. Und ansonsten gab’s auch auch „Pött und Pann“ sowie Geschirr, Besteck etc.

Zwischen „Schlafzimmer“ und Küche war übrigens das Bad – mit Waschbecken, Toilette [Chemiklo] und Dusche [natürlich mit fließend heißem und kaltem Wasser]. Auch das war voll und ganz ausreichend. Apropos „Chemieklo“: das musste einmal zwischendurch ausgepumpt werden. Dafür gibt’s sehr häufig Servicebetriebe – kein Problem also. Und da Anglo-Welsh eine Vollpreisgarantie [der im Prospekt ausgewiesene Betrag ist der Endpreis, ohne wenn und aber], bekommt man die Gebühr, die man unterwegs für’s Auspumpen bezahlt hat, gegen Vorlage der Quittung wieder erstattet.

Apropos „Vollpreisgarantie“: auch der Diesel ist im Preis inbegriffen. Und was mich immer wieder verblüfft [auch schon bei unserem früheren Törn], ist die Tatsache, wie wenig so ein Boot verbraucht. Es war uns versichert worden, dass wir für die zwei Wochen genug Diesel an Bord haben würden. Aber – so wie ich nun mal gestrickt bin – habe ich mich doch immer wieder gefragt, ob es wirklich reicht, zumal es keine Tankanzeige gibt. Und ich war richtig überrascht, als ich am Ende des Törns beim Tanken zugesehen habe: wir hatten 110 Liter verbraucht, bei einem Gesamtfassungsvermögen des Tanks von 220 Litern also gerade mal die Hälfte! Lt. Auskunft des Monteurs verbraucht die Maschine [es war übrigens ein 4-Zylinder Isuzu Diesel] etwa 1 Liter pro Betriebsstunde – wirklich sparsam. Was da natürlich hilft, ist die Tatsache, dass man auf den Kanälen ohnehin nicht mehr als 3 Meilen pro Stunde fahren darf – und auch kaum kann, denn wegen der geringen Wassertiefe saugt sich das Boot sonst fest. Es geht einfach kaum schneller, wie man sofort merkt, wenn man es einmal versucht. Man hat das Gefühl, man führe durch Gummi. Und was auch noch dazu kommt:mehr als etwas über 11o0 Umdrehungen pro Minute [was aber eben vollkommen ausreichend war] machte die Maschine auch nicht. Auf den Flüssen [wir sind ja den Avon hinunter- und den Severn hinaufgefahren] durfte man übrigens etwas schneller [4 mph flussaufwärts und 6 mph flussabwärts auf dem Avon, sowie 6 mph flussaufwärts und 8 mph flussabwärts auf dem Severn, jeweils über Grund] sein, aber das hat im Verbrauch wenig Unterschied gemacht, da sich die Maschine dafür, im Gegensatz zu den Kanälen, weit weniger anstrengen musste.

Veröffentlicht Dienstag, Juli 26, 2011 von Pit in England, narrowboats, Stratford-on-Avon Canal, Travel

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