England-Reise Frühjahr 2011 [117]   Leave a comment

Zu Abend gegessen haben wir dann im „Royal Hop Pole„, einem historischen Hotel/Restaurant, dessen Ursprünge auf das 15. Jahrhundert zurückgehen und dessen heutige Ausgestaltung eine Mischung aus Gebäuden aus dem 15. und 18. Jahrhundert ist:

Tewkesbury

The Royal Hop Pole

Dieses Hotel/Restaurant gehört zwar heutzutage zur Wetherspoon-Kette, hat aber dennoch kaum – wenn überhaupt – etwas von seinem ursprünglichen typisch englischen Charakter verloren. Seinen Namen „The Royal Hop Pole“ hat es seit einem Besuch der Prinzessin Mary of Teck, der späteren Queen Mary, der Gattin George V., im Jahre 1891. Das Royal Hop Pole wird übrigens schon bei Charles Dickens in den Pickwick Papers erwähnt. Eine Plakette am Hause weist mit einem Zitat darauf hin: „At the Hop Pole Tewkesbury They stopped to dine, upon which occasion there was more bottled ale, with some more Madeira and some port besides … and here the case bottle was replenished for the fourth time. Under the influence of these combined stimulants, Mr. Pickwick and Mr. Ben Allen fell fast asleep for thirty miles, while Bob and Mr. Weller sang duets in the Dickey.“ Da das Restaurant einen „special steak“ Abend hatte, entschied Mary sich für ein 8-ounce Sirloin Steak, mit Fritten, Tomaten, Erbsen und Champignons. Letztere durfte ich natürlich haben, da sie die ja nicht isst. Ein Getränk war im Preis von £6,59 inbegriffen – und dagegen konnte man wahrlich nichts sagen. Eine Pfefferkorn-Soße musste allerdings extra bestellt und bezahlt werden. Mich reizte weniger ein Steak – das kriege ich ja jederzeit und gut auch hier in Texas – sondern ein „Bread and Beef Pie with Abbot’s Ale Sauce„, mit Gemüse unf Fritten als Beilagen. Und als Vprspeise habe ich mir eine Tomaten-Basilikum-Suppe gegönnt. Welches Bier ich dazu getrunken habe, weiß ich allerdings nicht mehr. Und auch Mary hat darüber nichts in ihrem Tagebuch festgehalten.

Zurück in der Marina haben wir dann beide die sehr sauberen und heißen Duschen [es hat ganz kurz gedauert, um die Armaturen zu begreifen, aber dann war es wunderbar heißes wasser, und auch ohne Sorgen um den Wasserverbrauch] genossen, und Mary hat auch noch ein wenig Kleider (aus) gewaschen, wir haben ein wenig Nachrichten gehört und gelesen, und sind dann zu Bett gegangen und haben – mal wieder – prächtig geschlafen. Außerdem habe ich versucht, über das WiFi-Netz der Marina ins Internet zu kommen. Hat aber ebenso wenig geklappt wie über das offene BT-Netzwerk. Ich kam zwar im Prinzip rein, aber das Signal war zu schwach und/oder die Übertragungsgeschwindigkeit zu gering.

Das Wetter war größtenteils bedeckt, mit oft einer kräftigen Brise, so dass ein Windschutz angebracht war, aber es war wenigstens trocken. Am Abend war der Anorak mit Faserpelz ganz angenehm. Im Boot war es angenehm, aber für den Abend und die Nacht habe ich trotzdem die Zentralheizung angemacht.

Veröffentlicht Dienstag, Januar 31, 2012 von Pit in Cities & Towns, England, englische Küche, Essen & Trinken, Photography, Pubs, Restaurants, Tewkesbury, Travel

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