England-Reise Frühjahr 2011 [129]   Leave a comment

Aus unserer für Kempsey geplanten Übernachtung wurde es dann nichts, weil es da zwar einen privaten Yachthafen [na ja, kein Yachthafen, sondern Anleger] gab, aber keine öffentlichen Liegeplätze. Dabei hatte unser Wasserreiseführer für Kempsey unter dem Stichwort „boatyards“ geschrieben, „Seaborn Yacht Company: Long-term and visitor moorings […]“. Aber damit war nichts. Also mussten wir not gedrungen weiterfahren und auf die Diglis-Schleusen hoffen. Und siehe da, wir kamen um 16:55  an, sahen ein rotes Licht [= keine Einfahrt] und die Schleusentore waren auch geschlossen, aber kaum dass wir uns anschickten, nach einem Liegeplatz für die Nacht Ausschau zu halten [auf den ersten Blick war übrigens keine Möglichkeit zu entdecken], wechselte das Licht von rot auf grün und die Schleusentore begannen sich zu öffnen. Glück muss der Mensch haben.

Diglis Locks

Diglis Locks

Da für die Großschiffahrt angelegt, sind die Schleusen auf dem Severn erheblich größer als auf dem Severn, sowohl was Länge und Breite angeht, als auch was die Hubhöhe betrifft. Und alle haben natürlich einen professionellen Schleusenwärter. Aufgrund meiner Erfahrungen von der früheren Narrowboat-Tour hatte ich etwas „Bammel“ vor den Schleusen auf dem Severn. Ich hatte in Erinnerung, dass wir damals – sogar mit 4 Personen an Bord – Probleme hatten, das Boot an der Schleusenwand zu halten, da die Turbulenzen des einströmenden Wassers ganz enorm waren und sich Wasser zwischen Boot und Schleusenwand drückte und so das Boot in die Mitte der Schleusenkammer zu drücken drohte. Dieses mal aber war es ganz unproblematisch. Ich hatte den Eindruck, dass der Schelusenwärter das Ganze so steuerte, dass das einströmende wasser uns an die Schleusenwand drückte, was unsere Haltearbeit ganz erheblich erleichterte. Es ging jedenfalls ohne die geringsten Schwierigkeiten aufwärts wie im Fahrstuhl.

Und von Diglis Lock aus war es dann nur noch gut eine Meile bis Worcester.

Veröffentlicht Sonntag, Februar 5, 2012 von Pit in England, Locks, narrowboats, River Severn, Travel

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