England-Reise Frühjahr 2011 [209]   Leave a comment

Wie unser Wasserreiseführer schon sagte, Wolverley Lock ist (ziemlich) tief. Und durch die perspektivische Verzerrung sieht die Schleuse hier im Bild auch noch länger und schmaler aus als sie in Wirklichkeit [70×7 Fuß = 21x 2,10 Meter] ist.

Wolverley Lock

Wolverley Lock

Ganz typisch auch hier einmal wieder, dass das untere Schleusentor zweigeteilt ist, während das obere nur einteilig ist. Das ist wohl darin begründet, dass das untere Schleusentor immer wesentlich höher als das obere sein muss. Deutlich sieht man hier auch den „Drempel“ [auf English „cill„], d.h. die Stufe im Schleusenboden vor dem oberen Tor, vor der man sich beim Herunterschleusen hüten muss. Man wird immer gewarnt, weit genug in der Schleusenkammer vorzufahren, damit das Heck des Bootes nicht aufsetzt, wenn das Wasser aus der Schleusenkammer abgelassen wird. Das könnte nämlich sonst nicht nur die Schraube und das Ruder beschädigen, sondern sogar, wenn man Pech hat, zum Sinken des Bootes in der Schleusenkammer führen, da durch die Schräglage das Boot am Bug voll Wasser laufen könnte.

Im Bildhintergrund liegt übrigens die „Silver Cygnet“ am Kanalufer, und am rechten Bildrand sieht man soeben noch die Bänke und Tische des Biergartens draußen vor dem Pub.

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