England-Reise Frühjahr 2011 [231]   Leave a comment

Nach einer etwas unruhigen Nacht – die Gänse hatten sich zwar auch zur Ruhe begeben, aber der starke Wind ließ unser Boot doch häufiger gegen die Spundwand bumsen, und wir konnten zuweilen auch den (leichten) Regen auf dem Kajütdach hören – in der wir aber dennoch gut geschlafen haben, sollte es dann weiter Richtung Birmingham gehen, bis Windmill End Junction. Hier die entsprechende Karte, wie immer mit freundlicher Genehmigung von EurEauWeb:

map

Stourbridge bis Windmill End Junction

Dieser Abschnitt würde direkt oberhalb der Schleuse Nummer drei der „Stourbridge Sixteen“ auf dem Stourbridge Canal beginnen, der bei den Delph Locks in den Dudley No. 1 Canal übergeht. Diesem würden wir bis Parkhead Junction folgen, und von dort dem Dudley No. 2 Canal bis zu unserem Tagesziel, Windmill End Junction, eine Distanz von knapp 7 Meilen mit insgesamt 11 Schleusen [kein Vergleich zum Vortag!], und damit einer rechnerischen Fahrtzeit von 6 Stunden.

Auch vom Dudley No. 1 Canal aus hätte man – durch den Dudley Tunnel – in das Kanalsystem von Birmingham gekonnt, aber erstens sind in diesem Tunnel keine Verbrennungsmotoren erlaubt, und wir hätten als in der althergebrachten Methode des „Legging“ [dabei liegt man auf dem Rücken auf dem Kajütdach und schiebt mit den Füßen an der Kanaldecke oder Seite das Boot weiter] oder einen elektrischen Schlepper bestellen müssen, und zweitens hätten wir uns vorher anmelden und um Erlaubnis nachsuchen müssen, da der Kanal zu eng ist, als das zwei Boote sich passieren könnten. Wegen dieser „Komplikationen“ hatten wir uns entschlossen, den breiteren Netherton Tunnel zu benutzen – das aber erst am darauffolgenden Tag.

Nach einer, wie gesagt, zwar etwas unruhigeren aber trotzdem guten Nacht sind wir gegen 7 Uhr wachgeworden. Ich habe etwas gelesen und natürlich Kaffee gekocht – wie könnte es auch anders sein 😉 – während Mary noch ein wenig liegengeblieben und erst gegen 8 aufgestanden ist: wir hatte es ja nicht eilig, weil wir nur eine relativ kurze Distanz zu bewältigen haben würden. Unser Frühstück bestand aus dem Sandwich, das wir am Abend vorher gekauft hatten, für mich, und einem Erdnussbutter-Sandwich für Mary, und um 08:55 Uhr hieß es dann „Leinen los!“

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