Topolino   15 comments

Today I’d like to continue this series of our doggies with Topolino. He was with us for a short time only. He came to us as a stray when he was maybe two/three months old – just old enough to be without his mama. How he came? We don’t know. We were living in Karnes County at that time, on US 181 just outside the city limits of Karnes City, and near a picnic area. We suspect hat someone simply threw him out there, and that – luckily for him – he found his way to us. Could have been that he heard the other doggies [Buster and Sally] barking. Anyway: one day when I was in the garden I seemed to hear a faint little yipping bark near one of our old barns. I checked, but couldn’t really see what it was. I seemed to be able to sometimes see something that looked like an animal – yes, it was really that vague! Anyway, since I got more and more convinced that there was indeed a stray around, I put a bowl of water and a bowl of food out, and noticed later that the food had gone. After a few days I could then see that little guy, when he came out from under that barn to eat and drink. But he was ever so frightful: the slightest noise, and off he dashed back under the barn floor. I had to hide behind a fence to be able to watch him. After quite some time he became more and more comfortable with me around and started following me, but it took a long time before I could touch him. He soon became good friends with Buster, though, who adopted him as his little brother. But never in his short life were we able to get him into the house.

Topolino

Heute möchte ich diese Serie über unsere Hunde fortsetzen, und zwar mit Topolino. Er war nur für eine kurze Zeit bei uns. Er kam zu uns als ein Streuner, als er vielleicht zwei oder drei Monate alt war – gerade alt genug, um ohne seine Mama auszukommen. Wie er zu uns kam? Wir wissen es nicht. Wir wohnten damals am Highway 181 in Karnes County, eben außerhalb der Stadtgrenzen von Karnes City, nahe bei einem Rastplatz. Wir haben den Verdacht, dass ihn dort jemand ganz einfach ausgesetzt hat, und dass er – zum Glück für ihn – seinen Weg zu uns gefunden hat. Vielleicht hat er ja die anderen Hunde [Buster und Sally] bellen gehört. Wie auch immer: eines Tages, als ich im Garten war, meinte ich etwas zu hören, das wie ein sehr schwaches Bellen oder Winseln zu klingen schien. Aber was es genau war, das konnte ich nicht feststellen. Und es schien so, als ob ich manchmal etwas sehen konnte, das wie ein kleines Tier auszusehen schien -ja, so vage war das Ganze! Nun ja, weil ich mehr und mehr überzeugt war, dass sich da tatsächlich ein Streuner herumtrieb, habe ich immer eine Schüssel Wasser und einen Napf mit Futter hingestellt, und das Futter war auch immer verschwunden, wenn ich nachgesehen habe. Nach ein paar Tagen konnte ich den kleinen Kerl dann auch zum ersten Mal sehen, wenn er aus seinem Versteck unter der alten Scheune hervorgekrochen kam und sich gierig über Futter und Wasser her machte. Aber er war so entsetzlich schreckhaft! Schon beim geringsten Geräusch schoss er wieder zurück in sein Versteck unter der Scheune. Ich musste mich hinter einem Zaun verstecken, um ihn beobachten zu können. So langsam gewöhnte er sich dann aber daran, beobachtet zu werden, und er begann auch, mir zu folgen. Aber es hat sehr lange gedauert, bis ich ihn anfassen konnte. Auch mit Buster hat er sich angefreundet. Der hat ihn sozusagen als kleinen Bruder adoptiert. Aber ins Haus habe ich ihn in seinem kurzen Leben nie bekommen.

Well, before I go on with the story, here’s that little guy:

Nun, ehe ich mit der Geschichte weitermache, hier ist der kleine Kerl:

Topolino

Topolino

It’s not a long story any more about him. As said above, he became more and more friendly, and we were able to get him to the vet for his shots. But he also remained quite wild. He stayed outside all the time, and roamed the property. And the latter proved to be his undoing, when he met a rattle snake. I’m sure, this little fellow only wanted to play, but the rattler had other ideas and bit him. Even if my wife was outside at that time and heard him yelp and also saw him, she was unable to catch him soon enough. He was too upset by the bite and kept running around wildly. That again – his running around – contributed to his death as the poison [the rattler had bitten deep into his muscle tissue] was spread around in his body even faster. So, when Mary was finally able to catch him and take him to the vet, it was too late. The antidote didn’t have a chance to work any more, and his short life came ti a very untimely end.

Den Rest der Geschichte will ich kurz machen. Wie oben gesagt, er gewöhnte sich mehr und mehr an uns, und wir konnten ihn auch zum Tierarzt kriegen für seine Impfungen. Aber er blieb auch ein Wildfang. Er war die gesamte Zeit draußen und trieb sich auf dem Grundstück herum. Und das sollte ihm zum Verhängnis werden, als er auf ein Klapperschlange traf. Ich bin sicher, der kleine Kerl wollte nur spielen, aber die Klapperschlange hatte dafür kein Verstaendnis und biss zu. Und obwohl meine Frau zu der Zeit draußen war und das laute Aufbellen und Jaulen hörte und ihn auch herumrennen sah, so konnte sie ihn doch nicht einfangen. Er war einfach zu verstört und rannte nur wie verrückt herum. Und das, das Herumrennen, trug dann auch zu seinem schnellen Ende bei, da sich so das Gift [die Klapperschlange hatte leider tief in einen Muskel gebissen] nur umso schneller in seinem Körper verbreitete. Daher war es, als Mary ihn endlich zu fassen bekam und zum Tierarzt bringen konnte, auch zu spät. Das Gegenmittel konnte nicht mehr wirken, und sein kurzes Leben bei uns kam zu einem viel zu frühen Ende.

That’s all for now, even if the story ands on a sad note. But I’ll show more pictures of that little guy some time soon. He was so cute!

Das ist dann für jetzt einmal Alles, auch wenn es traurig endet. Aber ich werde über kurz oder lang mehr Bilder von diesem kleinen Kerl posten. Er war so putzig!

Veröffentlicht Freitag, Juni 2, 2017 von Pit in Hunde, rattle snakes, Tierleben, Topolino, Wildtiere

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15 Antworten zu “Topolino

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  1. Der ist so hübsch.
    Die gelbe Schrift kann man auf weiß im Handy nicht lesen. Habe kopiert, dann ging es 😊😊😚😎

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  2. So sad… I’m sure he enjoyed your caring and had a good time with Buster and Sally.

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  3. Lieber Pit, deine schöne traurige Geschichte hat mich ganz ergriffen!:) Cari saluti Martina

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    • Hallo Martina,
      ja, es ist schon eine traurige Geschichte. Aber ich wollte sie meinen Lesern nicht vorenthalten.
      Ach ja, Topolino: er war wirklich ein putziges Kerlchen.
      Und was den Namen angeht [den uebrigens ich gewaehlt hatte]: Nachdem sie die Bedeutung erfahren hatte, meinte Mary, der Name sei nicht ganz passend fuer einen Hund. Ich fand aber doch, u.A. weil er ganz einfach fuer mich einen netten Klang hat.
      Liebe Gruesse ins Tessin,
      Pit

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  4. Das tut mir so leid 😦 Eine Klapperschlange, wie schrecklich 😦

    Wie seid Ihr auf den Namen gekommen? Ein hübscher, kleiner Kerl. Ich denke auch er wurde einfach ausgesetzt 😦 So ein junger Hund fällt ja nicht einfach – schon gar nicht allein – einfach vom Himmel.

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    • Wie wir auf den Namen gekommen sind? Ihc weiss es gar nicht mehr. Und ob ich mir damals viel dabei gedacht habe? Weiss ich auch nicht. Ich fand nur, dass das irgendie zu dem suessen Wildfang passte.
      Ja, Klapperschlangen waren in Karnes County schon ein Problem. Kommt aber – und das habe ich erst hier gelernt – sehr darauf an, wo sie gerade zubeissen. Busters Schwester Ruby und auch mehrere unserer Katzen sind schon von Klapperschlangen gebissen worden, aber ins Gesicht. Da wird dann nur die Haut verletzt, weil direkt darunter der harte Schaedelknochen ist, und die Schlange kann gar nicht viel Gift reinspritzen. Alle haben es ueberlebt, die Katzen sogar ohne jegliche Behandlung. Die hatten dann immer nur ein paar Tage ein (sehr) geschwollenes Gesicht. Ruby hat zusaetzlich Gegengift bekommen, haette es aber wohl auch ohne ueberlebt. Topolino hatte eben das Pech, dass der Biss tief ins Muskelfleisch gegangen ist, und er danach eben auch noch zu allem Uberfluss wie wild herumgerannt ist, sodass sich das Gift schnell im ganzen Koerper verteilt hat.
      Wie ich in einem frueheren Blogartikel mal geschrieben habe: die Klapperschlangen [und Kojoten] waren der einzige Grund, dass ich gelernt/geuebt habe, mit dem Schrotgewehr von Marys Vater umzugehen. Wir konnten ja schliesslich nicht immer Verwandte oder Freunde anrufen, wenn mal wieder eine vor der Haustuer sass. Aber nachdem ich gelenrt hatte, wie man mit dem Ding schiessst, habe ich danach keine mehr vor die Flinte gekriegt. Hunde und Katzen waren normalerweise sowieso gute Aufpasser. Und Klapperschlangen sind eigentlich gar nicht angriffslustig.

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