Before & After #10

When I showed a picture of Albuquerque lately on my other blog, „Pit’s Fritztown News: A German Expat’s Life in Fredericksburg/TX“, and got a very nice comment about it, I thought it might be a good idea to show that photo, enhanced with EasyHDR as it is, compared to the original. The effect is striking:

Vorher & Nachher #10

Als ich neulich ein Foto von Albuquerque in meinem anderen Blog, „Pit’s Fritztown News: A German Expat’s Life in Fredericksburg/TX“ gezeigt und einen sehr netten Kommentar dazu bekommen habe, dachte ich, es sei eine gute Idee, hier einmal dieses Bild, bearbeitet mit EasyHDR, dem Original gegenüberzustellen. Der Effekt ist markant:

Albuquerque
Clouds over Albuquerque: Original
Albuquerque
Clouds over Albuquerque: Edited with EasyHDR

Some (Exif-)Data:

  • camera: Nikon D500
  • lens:  Nikon 16-85 mm f/2.8-4.03 Zoom
  • focal length 80 mm
  • f/number: 18
  • shutter speed: 1/125 s
  • ISO value: 100

Ausgewählte (Exif-)Daten:

  • Kamera: Nikon D500
  • Objektiv: Nikon 16-85 mm f/2.8-4.03 Zoom
  • Brenweite: 80 mm
  • Blende: 18
  • Verschlusszeit: 1/125s
  • ISO Wert: 100

Rendered from a JEPG-original with EasyHDR, setting „interior“.

Ein JEPG-Original, bearbeitet mit EasyHDR, Einstellung „interior“.

22 Gedanken zu „Before & After #10

  1. Hallpo Pit,
    es ist immer schwer dazu etwas zu sagen, ich weiß ja nicht genau ob du nicht mehr davon verstehst als ich 🙂 Aber diese Messmethode ist auch bei mir häufig Anlass für quasi Fehlbelichtungen. Die Kamera weiß schließlich nicht wo dein Fokus liegt. Bei der Schärfe wählt man den Autofokuspunkt aus, klar. Aber beim Licht vergisst man es gerne. Die Eselsbrücke ist immer der Mensch vor hellem Himmel. Wenn du das nicht punkuell misst wird die Person immer unterbelichtet werden. Wenn man das im Kopf hat macht man es nie wieder falsch 🙂
    Das mit der Realität ist in Zeiten der Retina Displays usw ohnehin sehr schwer im nachhinein zu beurteilen. So kräftige Farben und Kontraste oder auch ein so scharfes Bild gibt es zumeist nicht. Ich kalibriere schon was geht, aber in der Praxis rennt man nicht immer mit einer Graukarte und Vergleichsfarben rum. Das mußt du halt manchmal aus dem Bauch raus entscheiden 🙂 Alle HDR /DRI Bilder verfälschen üblicherweise relativ stark. Viele Leute mögen ja genau den Effekt davon. Bei diesen Programmen ist eine gewisse Zurückhaltung angebracht. Ihre richtigen Stärken liegen ohnehin bei den „echten“ HDR Bildern aus mehreren unterschiedlichen Ausgangsfotos. Das ist aber ein völlig anderes Thema.
    Hab Spaß,
    Kalle

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    1. Hallo Kalle,
      wie gesagt: ueber die Belichtungsmessmethode(n) muss ich erst mal das Handbuch nachlesen.
      Zu HDR: ich persoenlich habe noch kenen Unterschied zwischen LDR [was ich normalerweise mache] und „echtem“ HDR [basierend auf 3 verschieden belichteten RAW-Dateien] feststellen koennen. Mit den meisten Ergebnissen bin ich zufrieden. Wenn es allerdings ein an sich schon relativ dunkles Bild ist und mehr oder weniger verrauscht [von der Smartphone Kamera], dann ist das Errgebnis normalerweise nur fuer den digitalen Papierkorb gut: ganz enorme Farbverfaelschungen. Was mir auch selten gefaellt, sind Bilder mit vielen kleinen Details drin, z.B. viele kleine Blaetter oder Grashalme. Die werden auch sehr unnatuerlich. Aber manchmal werden, jedenfalls in meinen Augen, die Fotos auch besser, und das Programm erspart mir laengeres Experimentieren mit anderen Bildbearbeitungsprogrammen, wo ich dann eben Kontrast, Helligkeit und Vieles mehr im Einzelnen veraendern muesste. Es ist eben Alles ein Kompromiss.
      Liebe Gruesse, und nochmals danke fuer Deine Hilfe,
      Pit

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  2. Hallo Pit,
    ich hab das Bild eben mal in Photoshop geöffnet. Von den Exif Daten her hast du alles richtig gemacht. Ich sehe leider nicht die Art der Belichtungsmessung, vermute aber das die Kamera den Mittelwert genommen hat. Und da liegt die Crux. Das Bild besteht zu über 80% aus Himmel. Und der ist Hell. Somit ist der schmale Streifen Landschaft im Prinzip unterbelichtet. Das hättest du ändern können, aber dann wäre der Himmel zu hell geworden. Das kann man in der Nachbearbeitung durch das Aufhellen der Tiefen (Schatten) etwas kompensieren. Das Bild wird dann noch etwas blasser. Haust du dann 30% mehr Kontrast rein bist du bei dem Bild was Easy HDR dir errechnet hat 🙂
    Wenn es dich dabei tröstet, auch die Entfernung sind so viele Partikel in der Luft das der Berg der ja sicher etliche Kilometer weit weg ist, nur unter optimalen Bedingungen scharf wäre. So was hast du höchstens in der Wüste oder nach einem Regen oder so. Das klare, kontrastreiche Bild ist also in der Praxis eher das unnatürliche 🙂 Auch wenn es besser aussieht, lol
    Guck die mal die Messmethoden deiner Kamera an, zumeist gibt es 3 oder 4 davon. Integral, Selektiv, Punktuell fällt mir so auch dem Ärmel ein. Kann aber sein das die bei Nikon anders heißen. Da taugt nicht jede für alles…
    Viel Spaß,
    Kalle

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    1. Danke, lieber Kalle, fuer die ausfuehlriche Erklaerung. Ich hatte es noch gar nicht so gesehen, dass das Original moeglicherweise dem echten Eindruck. naeher kommt. Das ist etwas, was ich mich immer frage, wenn ich Bilder mit EasyHDR bearbeite: inwieweit verfaelscht es die Situation. Ist natuerlich im Nachhinein so gut wie gar nicht zu beurteilen. Da muesste man eben schon sofort noch vor Ort vergleichen koennen. [Vielleicht sollte ich ja immer meinen Desktop Computer und den grossen Monitor mitnehmen! *grins*] Bei den beiden Bildern hier koennte es irgendwo in der Mitte liegen, denn etwas mehr Sonnenschein als im Original zu sehen lag schon ueber der Stadt.
      Was uebrigens Dunst und Entfernung angeht: der Fuss der Berge im Hintergrund ist etwa 15 Meilen vom Aufnahmepunkt entfernt. Da kommt natuerlich schon eine Menge Dunst ins Spiel.
      Zur Messmethode fuer die Belichtung: ich glaube, die habe ich auf sehr zentral eingestellt. Muss ich aber mal nachschauen. Und auch, wie ich das im Bedarfsfall schnell verstellen kann. Das Handbuch liegt hier griffbereit neben mir. 😉 Ich nehme es auch auf Reisen mit, denn soviel ueber die verschiendenen Einstellmoeglichkeiten kann ich gar nicht behalten. Da spielen meine alten grauen Zellen nicht mehr mit. 😀
      Danke nochmals fuer Deinen Kommentar, und mach’s gut.
      Liebe Gruesse,
      Pit

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        1. Ich frage mich immer zwei Dinge.
          Erstens: welches Bild kommt dem natuerlichen Eindruck naeher. Das kann ich nie entscheiden, weil mir eben der direkte Vergleich fehlt.
          Zweitens: wie kommt es, dass EasyHDR aus einem einzigen Bild soviel mehr herausholt als das Original zeigt.

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