Our First Mature Buck of the Season

I knew it could not be long before the mature bucks would arrive because it’s the beginning of mating-season just now, and lo and behold, this evening I saw the first one:

Unser erster erwachsener Hirsch der Saison

Ich war mir der Tatsache bewusst, dass es nicht mehr lange dauern könne, ehe die geschlechtsreifen Hirschböcke sich zeigen würden, denn es ist der Beginn der Brunftzeit, und siehe da, heute Abend sah ich den ersten:

Our First Mature Buck of This Mating-Season

55 Gedanken zu „Our First Mature Buck of the Season

        1. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie nahe die Rehe einen kommen lassen. Dieser Bock war nur etwa 20 bis 30 Meter weit weg. Die anderen Rehe sogar noch naeher. Wenn ich sie fuettere, lassen sie mich auf bis unter 5 Meter ran.
          Mit Geraeuschen bin ich allerdings vorsichtig. Gestern habe ich die Tuer zur Terasse ganz leise geoeffnet und geschlossen.
          Liebe Gruesse,
          Pit

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        1. Das hoffen wir auch, liebe Christa. Die Jagdsaison fuer Weisswedelhirsche hier in Gillespie County ist vom 6. November bis zum 2. Januar – eine ganz schoen lange Zeit. Viel zu lange, finde ich. Ich frage mich ueberhaupt, wieso das Abschiessen solcher wunderbaren Kreaturen ein Sport sein soll. Ich denke, man sollte es den Wildhuetern ueberlassen, die Bestaende – wenn ueberhaupt noetig – zu „regulieren“. Was mich in diesem Zusammenhang richtig wild macht ist der Sprachgebrauch. Man nennt das Abschiessen dieser Tiere „Harvest“!
          Liebe Gruesse,
          Pit
          P.S.: In der Zeit vom 2. Oktober bis zum 6. November duerfen Weisswedelhiersche hier uebrigens mit Pfeil und Bogen gejagt werden.Auch ein sehr seltsamer Brauch.

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          1. Hier in Québec ist das in diverse Regionen unterteilt, dann in Waffenkategorien, dann in „mit und ohne Geweih“ und die Daten sind auch festgelegt.
            Ich bin auch gegen die Jagd, aber ich habe schon Wild gegessen und es hat mir geschmeckt. Und solange es keine „Trophy hunt“ ist kann ich mich ein bisschen damit abfinden, denn ich denke mir, dass dieser Hirsch oder dieses Reh ein besseres Leben gehabt hat, als z.B. Schwein, das gemästet wird… und das zum Schweinebraten heranwächst!

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            1. Mit den Regionen und Waffenkategorien ist es hier genauso, und es gibt auch ein „Bag Limit“.
              Wild habe ich auch schon gegessen, und das mit Genuss. Mit Deiner Bemerkung zur Schweinemast hast Du ganz Recht. Das gilt natuerlich auch – und vielleicht mehr noch – fuer Huehner. Darueber denke ich immer zu wenig nach.

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              1. Das gilt leider für alle Tiere, die wir essen. Denn leider gibt es nicht genügend von den sogenannten „Metzgern des Vertrauens“. Wir haben mal, als wir in Québec unterwegs waren, in einer Bio-Schweinezucht gehalten und eingekauft – und dann, nach ein bisschen Nachfragen erfahren, dass die Tiere zwar Bio sind und artgerecht aufgezogen und gehalten werden, nur zum Schlachten werden sie 150 km zum nächsten Schlachthof transportiert…. und kommen als Wurst oder Speck dann wieder zum Biobetrieb zurück…. das ist wohl auch nicht unbedingt „im Sinne des Erfinders“.
                Ach Pit, das ist alles nicht so einfach -aber leider kann ich kein 100%iger Vegetarier sein – und dann bin ich noch mit einem Franzosen verheiratet…😉 … und die essen ja sowieso alles!

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                1. Da kann ich Dir nur in Allem zustimmen, liebe Christa. Ausser dass die Franzosen Alles essen. *grins* Dafuer kenne ich mich mit Franzosen zu wenig aus. 😀
                  Was die Mast angeht: hier in Texas wird bei Rindern nicht zugefuettert. Die stehen tagein tagaus auf der Weide und haben eben nur das Gras dort. Deswegen muessen die Ranches auch – je weiter man nach Westen, also ins die ganz trockenen Zonen kommt – immer groesser werden, damit die Rinder in der absoluten Freilandhaltung noch genuegend Futter finden. Ein „Unit“ [das ist eine Kuh plus ein Kalb] kann dann durchaus schon mehrere Quadratmeilen beoetigen. Wenn einmal in ganz besonderer Duerre zugefuettert wird, dann ist es nur Heu. Aber zu Mastbetrieben werden sie dann – kurz vor der Schlachtung – doch gekarrt, und das ueber manchmal hunderte von Meilen hinweg. Da – im sogenannten „Panhandle“ im Nordwesten von Texas – stehen dann aberhunderte Rinder zusammen auf engen Raum. Man riecht es schon von Weitem. Zur Stadt Hereford da oben sagen ich immer, „die Stadt die so riecht wie sie heisst“. Dort wird uebrigens schon – und das finde ich ganz schlimm – der Ogalalla Aquifer mit Nitraten aus der Guelle verseucht! Was hier in Duerrezeiten auch passiert: Rinder werden ueber tausende von Meilen in den Norden, in Staaten mit genuegend Futter – gekarrt.
                  Wie Du schon sagst: es ist und bleibt problematisch, aber zum vegetarischen Leben kann auch ich mich nicht durchringen.
                  Liebe Gruesse,
                  Pit
                  P.S.: Vielleicht sollten wir unser Rindfleisch nur von Marys Verwandten in Karnes County beziehen. Die stehen wirklich nur auf der Weide dort und muessen auch nicht weit zum Schlachten transportiert werden.
                  P.P.S. zu den Groessen von Ranches hier: die King’s Ranch im Suedwesten von Corpus Christi ist, obwohl sie im Laufe ihrer Geschichte schon aufgeteilt worden ist, immer noch groesser als der Bundesstaat Rhode Island!

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                  1. Danke Pit, fuer diese ausfuehrliche Erklaerung! Das mit den Rindern in Texas wusste ich nicht! Ich frage mich, ob das wohl in Alberta, von wo die guten „A-A-A-Steaks“ kommen wohl auch so ist. Koennte sein.
                    Ja, dass sie dann zum Schlachten gekarrt werden, das ist dann schon schlimm – und dass sie in noerdlichere Staaten mit genuegend Futter gekarrt werden, das ist ebenso schlimm. Und dass das Grundwasser dann noch mit den Nitraten aus der Guelle verseucht wird, das artet wohl ueber die Zeit in eine Umweltkatastrophe aus.
                    Zur Groesse dieser King’s Ranch – ich habe das mal mit der Insel von Montreal verglichen und diese Ranch ist sechseinhalb Mal groesser als die Insel Montreal!
                    Ich versuche aber wenigstens den „meatless monday“ einzuhalten – und vielleicht noch einen Tag in der Woche dazu, es soll ja angeblich sowohl fuer die Umwelt wie auch fuer uns selber gut sein!
                    Vielleicht laesst man sich das aber auch einreden… wie auch immer!
                    Viele Gruesse
                    Christa

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                    1. Liebe Christa,
                      gern geschehen fuer die Erlaeuterungen.
                      „meatless Monday“ hoert sich gar nicht so schlecht an. Obwohl: wir essen sowieso nicht jeden Tag Fleisch. Auch wenn wir manchmal „echt texanisch“ leben, mit Barbeque. Was in diesem Jahr aber ungewoehnlich selten war.
                      Das mit dem Ogallala Aquifer ist wirklich schlimm, weil er einerseits riesige Gebiete in den USA mit Trinkwasser versorgt, und es andererseits um die 100.000 Jahre dauert, bis das Wasser da unten erneuert wird. Dazu kommt, dass man – groesstenteils fuer Bewaesserung – mehr Wasser entnimmt als nachkommt, sodass der Wasserspiegel im Aquifer seit Jahrzehnten immer weiter sinkt.
                      Ob die Menschheit jemals klug wird? Ich bezweifle es stark.
                      Liebe Gruesse,
                      Pit

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