Archiv für die Kategorie ‘Birmingham

England-Reise Frühjahr 2011 [268]   Leave a comment

Am nächsten Morgen, gegen 09:00 Uhr, ging’s dann weiter, zunächst auf dem Worcester & Birmingham Canal, zu Cadbury’s World, wo wir dem Schokoladenmuseum und -laden einen Besuch abstatten wollten. Anschließend sollte es auf dem Stratford-on-Avon Canal [und damit kündigt sich so langsam schon das Ende unseres Bootsurlaubs an, denn auf diesem Kanal hatten wir ja angefangen] nach Hockley Heath gehen. Hier die Karte [leider in einem ziemlich großen Maßstab, aber für eine Übersicht dennoch gut genug, hoffe ich] dazu, wie immer mit freundlicher Genehmigung von EureauWeb:

map

Gas Street Basin bis Hockley Heath

Der Worcester & Birmingham Canal wurde 1791 trotz des erbitterten Widerstandes derEigentümer des Staffordshire & Worcestershire Canal, die geschäftliche Einbußen befürchteten, genehmigt. Ein Riesenproblem war das Landschaftsprofil bei Tardebigge, das insgesamt 58 Schleusen – die größte Schleusentreppe im britischen Kanalsystem – nötig machten. 1815 wurde der Kanal fertiggestellt und erwies sich, trotz der enorm hohen Baukosten von £610.000 als Erfolg. Kurz nach Beginn des 20. Jahrhunderts ging das Verkehrsaufkommen auf diesem Kanal dann allerdings langsam, aber stetig zurück, obwohl er bis 1964 in kommerzieller Nutzung blieb.

Kurz nach Verlassen des Gas Street Basins empfing uns dann wieder das vom Kanalsystem in und um Birmingham gewohnte Bild: der Kanal war relativ seicht, schmal und voll von Unrat – leider! Was unserer Stimmung an einem zwar kühlen, aber sonnigen Tag aber keinen Abbruch tat.

England-Reise Frühjahr 2011 [267]   4 comments

Das leibliche Wohl durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen:

fish and chips

Der Skipper futtert: Fish and Chips

Ganz traditionell wurden hier im Pub natürlich auch Fish and Chips verkauft. Na ja, so absolut traditionell dann doch nicht, denn sie wurden nicht – wie früher üblich – in Zeitungspapier „serviert“, sondern in normalem. Zeitungspapier ist, des in der Druckerschwärze enthaltenen Bleis wegen, heute aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr erlaubt. Aber der Skipper hat es sich trotzdem schmecken lassen, und sie waren echt gut!

Und so gestärkt, und nachdem wir viele schöne und interessante Eindrücke gesammelt hatten, ging’s dann wieder zurück zu Tipton Station, wo wir um 15:56 – nach nur 6 Minuten Wartezeit – den Zug zurück nach New Street Station erwischten.

Das Wetter – strahlender Sonnenschein, aber nicht zu warm – hätte an diesem Tag übrigens nicht besser sein können.

Zurück am Boot hat Mary sich dann hingelegt und etwas gelesen, während ich mit dem Computer zum nahegelegenen Starbuck’s gegangen bin, um da ins Internet zu kommen. Und nachher bin ich schon ganz früh, um 18:45 Uhr, zu Bett gegangen, während Mary noch zu Abend gegessen hat [grilled cheese Sandwich mit Speck]  und dann etwas gelesen und ferngesehen hat.

England-Reise Frühjahr 2011 [266]   Leave a comment

Ganz erstaunlich, was man auf diesen alten Rädern an Strecken zurücklegen konnte:

Radeln

Radelrekorde anfangs des 20. Jahrhunderts

Auf so einem Rad 101 1/2 Meilen in 12 Stunden, das will schon etwas heißen. Ich müsste mich jedenfalls, auf einem Leichtbaurad und mit 30 Gängen, ganz schön anstrengen, um das zu schaffen. Und ich bin mir ganz und gar nicht sicher, ob meine Allerwertester diese 12 Stunden im Sattel durchhalten würde.

England-Reise Frühjahr 2011 [265]   Leave a comment

Ein „Hollandrad“, wie es im Buche steht, aber aus England [sollte man diese Art Fahrräder also lieber „Englandrad“ nennen?] , und schon von – man höre und staune – 1906!

Hollandrad

„Holland“rad

Diesen Laden, mit Fahr- und Motorrad-Oldtimern, fand ich ich hochinteressant, nicht zuletzt, weil es da auch einen sehr gesprächigen „Verkäufer“ gab. Wir hhaben uns jedenfalls bestens unterhalten.

England-Reise Frühjahr 2011 [264]   Leave a comment

Eisenwaren aller Art wurden in dieser Gegend – Black Country – hergestellt, so auch dieser Anker:

Anker

Anker

Wenn ich mich recht erinnere, wurden auch die Anker für die Titanic hier in der Black Country hergestellt.

England-Reise Frühjahr 2011 [263]   Leave a comment

Die Kirche im Museumsdorf:

Kirche

Die Kirche im Museumsdorf

England-Reise Frühjahr 2011 [262]   2 comments

Der Eingang zum Dudley Tunnel, vom Black Country Museum aus gesehen:

Dudley Tunnel

Dudley Tunnel – Einfahrt

Von hier aus, von der Museumsseite, werden Touren in die „Limestone Caverns„, das sind im Prinzip große unterirdische Hallen, die durch den Abbau von Kalkstein hier entstanden sind, angeboten. In diesen Hallen herrscht ein wunderbarer natürlicher Hall, so dass die Bootsführer da sehr gerne auch singen.

Wie ich zu einem anderen Bild schon gesagt hatte, hätten wir diesen Tunnel zwar im Prinzip auch nehmen können, statt des Netherton Tunnels, aber erstens ist dieser Tunnel so eng, dass kein Gegenverkehr möglich ist und man sich also vorher anmelden und um Erlaubnis nachsuchen muss, und zweitens sind in diesem Tunnel keine Verbrennungsmotoren erlaubt, so dass wir uns einen elektrisch betriebenen Schlepper hätten nieten müssen.

England-Reise Frühjahr 2011 [261]   Leave a comment

Zur Schule gehen kann man im Black Country Living Museum auch:

Black Country Museum

Der Schulraum im Black Country Living Museum

Und weil es nun einmal „living“ Museum heißt: man kann da Unterrichtsstunden im „viktorianischen Stil“ buchen – für Schulklassen von heute ein ganz interessantes Erlebnis. Wir haben es vor Jahren mit unserem Schüleraustausch einmal gemacht. Die Lehrerin damals lebte ihre Rolle ganz ausgezeichnet. Das fing schon an mit einer Kontrolle der Hände, ob sie auch gewaschen waren. Und natürlich gab es da ganz schön spitze Bemerkungen über die lackierten Fingenägel der jungen Damen.

England-Reise Frühjahr 2011 [260]   Leave a comment

Auch ein schöner alter Bus stand zur Verfügung:

bus

Öffentlicher Nahverkehr in den Goldenen Zwanzigern

England-Reise Frühjahr 2011 [259]   Leave a comment

Unfortunately, when we were at the Black Country Museum, something went wrong with the flash card in my camera and I lost nearly all of my pictures. Well, maybe it’s not too bad as I won’t overwhelm you, my visitors.  😉   Anyway, I was able to save some, and there are also my wife’s. I rely on her heavily anyway for the pictures here.

We started at the coal mine they have there, and, obviously, there can’t be any pictures of that. It’s a very interesting experience. Even if it’s the replica of a mine, especially built for that purpose, and only takes you maybe ten feet down, you get the feeling that you’re deep under the surface. It gives you an excellent idea of the harsh and dangerous working conditions.

Zu diesem „Bergwerk“ wieder einmal ein Auszug aus Mary’s Tagebuch: „At museum, we go on mine tour – into darkness wearing hard hats, stooping down the low pathway. Very informative tour, after initial apprehension, I enjoyed the tour.“

From there we walked down to the village, even if we could have taken the tram or the bus. The whole area is quite large, and thus these services are quite helpful. But walking to the villages takes you past other houses and buildings that are worth seeing. In (nearly) all of them, btw, you’ll find people in period costumes who usually – with only a rare exception – like to talk to you and explain what you’re looking at.

Here’s the tram:

tram

Straßenbahn-Oldtimer

Ooops, da bin ich doch glatt so ganz „me nothing you nothing“ [wie Heinrich Lübke gesagt hätte ;)] ins Englische verfallen. Aber ich lasse es einmal einfach so stehen.

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