Throwback Thursday

I’ve started this series earlier on this blog, but then gave it up because it would have more or less boiled down to just showing again individual images from this blog. From now on I would like to continue this series under a different aspect and show old pictures from my picture archive, starting with my first pictures with a digital camera, then a Nikon E950, from the summer of 1999, my very first visit to my current home, Fredericksburg/Texas. At that time, after we had met for the first time in Denver at Christmas 1998, Mary had invited me to visit her at her place in Karnes City, and from there she also showed me some sights of southern Texas, including Fredericksburg in the Texas Hill Country. At that time we stayed in a small Bed & Breakfast, one of the „Sunday Houses“ so typical of Fredericksburg. These were originally small houses in which the residents of the surrounding farms and ranches stayed at the weekend when they came to the city to attend church services. It was often the case that women and children arrived on Saturday and stayed in the „Sunday House“, while the male family members did not leave the farms and ride into town until early Sunday morning. Many of these „Sunday Houses“ are still preserved today and have been converted into B&Bs.

Donnerstägliche Retrospektive

Diese Serie habe ich hier auf diesem Blog schon früher einmal angefangen, dann aber wieder aufgegeben, weil es mehr oder weniger darauf hinausgelaufen wäre, Einzelbilder aus diesem Blog erneut zu zeigen. Von jetzt an möchte ich diese Serie aber unter einem anderen Aspekt fortführen und alte Bilder aus meinem Bildarchiv zeigen, angefangen mit meinen ersten Bildern mit einer Digitalkamera, damals einer Nikon E950, vom Sommer 1999, meinem allerersten Besuch in meinem jetzigen Wohnort, Fredericksburg/Texas. Damals hatte Mary mich, nachdem wir uns zum ersten Mal Weihnachten 1998 in Denver getroffen hatten, zu einem Besuch bei sich zuhause in Karnes City eingeladen, und von da auch hat sie mir Sehenswürdigkeiten im südlichen Texas und damit eben auch Fredericksburg in Texas Hill Country gezeigt. Gewohnt haben wir damals in eine kleinen Bed&Breakfast Häuschen, einem der für Fredericksburg so typischen „Sunday Houses“. Dieses waren ursprünglich Häuschen, in denen die Bewohner der umliegenden Farmen und Ranchen am Wochenende übernachteten, wenn sie zum Besuch der Gottesdienste in die Stadt kamen. Häufig war es so, dass Frauen und Kinder schon am Samstag ankamen und im „Sunday House“ übernachteten, während die männlichen Familienmitglieder erst am frühen Sonntagmorgen von den Farmen aufbrachen und in die Stadt ritten. Viele diese „Sunday Houses“ sind auch heute noch erhalten und in B&Bs umgewandelt.

Here are some pictures of our „Texas Two-Step“ – quite inconspicuous on the outside, but very cozy on the inside:

Hier nun Bilder von unserem „Texas Two-Step“ – von außen ganz unscheinbar, aber innen sehr gemütlich:

There is an interesting story to tell about this „Texas Two-Step“:

Zu diesem „Texas Two-Step“ gibt es noch eine interessante Geschichte zu erzählen:

A few years after we had stayed there, we got the message from the owner that she wanted to sell this and the neighbouring house, also a B&B. She had come up with an interesting procedure for this: it was to be raffled, so to speak. To participate, you had to write a story about why it should be this property especially and send it in with a check for $200 to enter the lottery. If there were 1,000 submissions [that would be the $ 200,000 price she was asking for the property], she would select what she thought was the best story and give the house to the submitters. If not enough entries were received, she promised to send the money back. Of course, we didn’t know if all of this would turn out right, but we thought we could risk $200, and wrote a story about how we got to know each other the year before and then had come to stay at the „Texas Two-Step“. As it turned out, everything was actually right. After a certain time we got a letter from the owner that unfortunately she had had too few submissions and would therefore sell the house on the open market, and in this letter there was our original check. Too bad that it did not work out. We regretted it very much, and still regret it today, on the one hand because of the memory, but on the other hand also because it would be an object worth well over a million dollars today.

Ein paar Jahre nachdem wir dort übernachtet hatten, bekamen wir von der Besitzerin die Nachricht, dass sie das Häuschen und das Nachbarhaus, auch ein B&B, verkaufen wollte. Dafür hatte sie sich ein interessantes Verfahren ausgedacht: es sollte gewissermaßen verlost werden. Wer sich beteiligen wollte, musste eine Geschichte schreiben, warum es gerade dieses Anwesen sein sollte, und das zusammen mit einem Scheck über $200 einsenden, um an der Lotterie teilzunehmen. Sofern 1000 Einsendungen zusammen kämen [das würde dem Preis von $200.000, den sie für das Anwesen haben wollte, entsprechen], würde sie die ihrer Meinung nach beste Geschichte auswählen und den Einsendern das Haus zukommen lassen. Sollte nicht genügend Einsendungen eingehen, so versprach sie, das Geld zurückzuschicken. Wir wussten natürlich nicht, ob das Alles mit rechten Dingen zugehen würde, haben uns aber gedacht, dass wir schon 200 Dollar riskieren konnten, und haben eine Geschichte geschrieben, wie es zu unserem Kennenlernen im Jahr zuvor und dann in der Folge zu unserem Aufenthalt im „Texas Two-Step“ gekommen war. Wie es sich herausstellen sollte, ging Alles tatsächlich mit rechten Dingen zu. Nach einer gewissen Zeit bekamen wir von der Besitzerin einen Brief, dass sie leider zu wenige Einsendungen gehabt hätte und somit das Haus auf dem freien Markt verkaufen würde, und in diesem Brief lag dann unser ursprünglicher Scheck. Schade, dass es nicht geklappt hat. Wir haben es sehr bedauert, und tun das heute noch, einerseits der Erinnerung wegen, andererseits aber auch, weil es heute ein Objekt im Wert von gut über einer Million Dollar wäre.

Throwback Thursday

This article was first published in my blog „Pit’s Bilderbuch“ on Tuesday, October 12, 2010, under the title „Texas Hill Country: South Grape Creek Bungalow (5)“.

Donnerstägliche Retrospektive

Diesen Artikel habe ich ursprünglich in meinem Blog „Pit’s Bilderbuch„, am Dienstag, dem 12. Oktober 2010, unter dem Titel „Texas Hill Country: South Grape Creek Bungalow (5)“ veröffentlicht.

And these were our companions: Goats, sheep [not in the picture here], and donkeys.

Und das waren unsere „Gefährten“: Ziegen, Schafe [hier nicht im Bild] und Esel.

Wir unter uns – den Fotografen eingeschlossen

Throwback Thursday

Donnerstägliche Retrospektive

Diesen Beitrag und das Bild habe ich ursprünglich auf diesem Blog hier am Samstag, dem 9. Oktober 2010, veröffentlicht.

Und wenn wir dann mal nicht direkt in Fredericksburg, sondern etwas außerhalb [„in the boonies“, wie man hier so sagt] wohnen wollen, dann ist der Grape Creek Bungalow [siehe hier] unsere Lieblingsunterkunft: ein altes Blockhaus [ursprünglich 1820 in Tennessee errichtet] auf einem 160.000 Quadratmeter-Grundstück ganz für uns alleine – außer Ziegen, Schafen und Eseln – und mit einem Bach vor der Haustür. Ruhiger und idyllischer geht es nicht mehr. Und es gibt auch weder Telefon [auch Handy geht nicht] noch Fernseher, und erst Recht kein Internet. Aber ganz ideal, um „die Seele baumeln zu lassen“.

This post and picture were first published on this blog here on Saturday, October 9, 2010.

And if we don’t want to live directly in Fredericksburg, but a bit outside [„in the boonies“ as they say here], then the Grape Creek Bungalow [see here] is our favourite accommodation: an old log cabin [originally built in 1820 in Tennessee] on a 160,000 square meter property all to ourselves – except for goats, sheep and donkeys – and with a little stream on the doorstep. It doesn’t get any quieter nor more idyllic. And there is neither a telephone [nor a cell phone] nor television, and certainly no Internet. But it is ideal for „letting one’s soul dangle“.

Apropos „ganz für uns alleine“: es gibt auf dem Grundstück noch ein größeres Haus, für 8 bis 12 Gäste, aber das war, wenn wir da waren, nie belegt.

Speaking of „all to ourselves“: there is a larger house on the property for 8 to 12 guests, but that was never occupied when we were there.

Grape Creek Bungalow
Grape Creek Bungalow

Ob dieses Blockhaus ursprünglich schon diesen Kamin hatte, weiß ich nicht. Er sieht mir eher – obwohl die ja damals auch heizen mussten – wie ein nachträglich angefügtes Teil aus. Aber wir hatten ihn einmal wirklich bitter nötig, als es mal nachts bis auf fast 0 Grad Celsius abkühlte. Links im Bild übrigens „Old Faithful“, unser alter Pick-up Truck, der es immerhin auf 220.000 Meilen gebracht hat, ehe wir ihn verkauft haben.

I don’t know whether this log cabin originally had this chimney. To me it looks more like a part that was added later, although they also did have to heat back then. But at one time we really needed it when it cooled down to almost 32 degrees Fahrenheit at night. On the left in the picture, by the way, there is „Old Faithful“, our old pick-up truck, which after all made it to 220,000 miles before we sold it.

Das Gebäude rechts im Hintergrund ist ein alter Geräteschuppen, der wohl auch mal als Stall gedient hat. Und rechts sieht man auch noch den Stapel Feuerholz, den wir – als es so kalt war – ziemlich dezimiert haben.

The building on the right in the background is an old tool shed, which probably also served as a stable. And on the right you can also see the pile of firewood, which – when it was so cold – we decimated to quite an extent.