England-Reise Frühjahr 2011 [267]

Das leibliche Wohl durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen:

fish and chips
Der Skipper futtert: Fish and Chips

Ganz traditionell wurden hier im Pub natürlich auch Fish and Chips verkauft. Na ja, so absolut traditionell dann doch nicht, denn sie wurden nicht – wie früher üblich – in Zeitungspapier „serviert“, sondern in normalem. Zeitungspapier ist, des in der Druckerschwärze enthaltenen Bleis wegen, heute aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr erlaubt. Aber der Skipper hat es sich trotzdem schmecken lassen, und sie waren echt gut!

Und so gestärkt, und nachdem wir viele schöne und interessante Eindrücke gesammelt hatten, ging’s dann wieder zurück zu Tipton Station, wo wir um 15:56 – nach nur 6 Minuten Wartezeit – den Zug zurück nach New Street Station erwischten.

Das Wetter – strahlender Sonnenschein, aber nicht zu warm – hätte an diesem Tag übrigens nicht besser sein können.

Zurück am Boot hat Mary sich dann hingelegt und etwas gelesen, während ich mit dem Computer zum nahegelegenen Starbuck’s gegangen bin, um da ins Internet zu kommen. Und nachher bin ich schon ganz früh, um 18:45 Uhr, zu Bett gegangen, während Mary noch zu Abend gegessen hat [grilled cheese Sandwich mit Speck]  und dann etwas gelesen und ferngesehen hat.

England-Reise Frühjahr 2011 [266]

Ganz erstaunlich, was man auf diesen alten Rädern an Strecken zurücklegen konnte:

Radeln
Radelrekorde anfangs des 20. Jahrhunderts

Auf so einem Rad 101 1/2 Meilen in 12 Stunden, das will schon etwas heißen. Ich müsste mich jedenfalls, auf einem Leichtbaurad und mit 30 Gängen, ganz schön anstrengen, um das zu schaffen. Und ich bin mir ganz und gar nicht sicher, ob meine Allerwertester diese 12 Stunden im Sattel durchhalten würde.

England-Reise Frühjahr 2011 [261]

Zur Schule gehen kann man im Black Country Living Museum auch:

Black Country Museum
Der Schulraum im Black Country Living Museum

Und weil es nun einmal „living“ Museum heißt: man kann da Unterrichtsstunden im „viktorianischen Stil“ buchen – für Schulklassen von heute ein ganz interessantes Erlebnis. Wir haben es vor Jahren mit unserem Schüleraustausch einmal gemacht. Die Lehrerin damals lebte ihre Rolle ganz ausgezeichnet. Das fing schon an mit einer Kontrolle der Hände, ob sie auch gewaschen waren. Und natürlich gab es da ganz schön spitze Bemerkungen über die lackierten Fingenägel der jungen Damen.

England-Reise Frühjahr 2011 [259]

Unfortunately, when we were at the Black Country Museum, something went wrong with the flash card in my camera and I lost nearly all of my pictures. Well, maybe it’s not too bad as I won’t overwhelm you, my visitors.  😉   Anyway, I was able to save some, and there are also my wife’s. I rely on her heavily anyway for the pictures here.

We started at the coal mine they have there, and, obviously, there can’t be any pictures of that. It’s a very interesting experience. Even if it’s the replica of a mine, especially built for that purpose, and only takes you maybe ten feet down, you get the feeling that you’re deep under the surface. It gives you an excellent idea of the harsh and dangerous working conditions.

Zu diesem „Bergwerk“ wieder einmal ein Auszug aus Mary’s Tagebuch: „At museum, we go on mine tour – into darkness wearing hard hats, stooping down the low pathway. Very informative tour, after initial apprehension, I enjoyed the tour.“

From there we walked down to the village, even if we could have taken the tram or the bus. The whole area is quite large, and thus these services are quite helpful. But walking to the villages takes you past other houses and buildings that are worth seeing. In (nearly) all of them, btw, you’ll find people in period costumes who usually – with only a rare exception – like to talk to you and explain what you’re looking at.

Here’s the tram:

tram
Straßenbahn-Oldtimer

Ooops, da bin ich doch glatt so ganz „me nothing you nothing“ [wie Heinrich Lübke gesagt hätte ;)] ins Englische verfallen. Aber ich lasse es einmal einfach so stehen.

England-Reise Frühjahr 2011 [253]

Gas Street Basin – eine gelungene Mischung aus alt und neu:

Gas Street Basin
Gas Street Basin

Gegen 13:07 hatten wir an der Kaimauer im Gas Street Basin längsseits festgemacht – wir waren also deutlich schneller als die vorausberechneten 6 Stunden unterwegs gewesen, und das trotz des Umwegs über Tipton. Kurz nachdem wir festgemacht hatten, fing es dann an zu regnen, aber das machte uns ja jetzt nichts mehr aus, und außerdem war es nicht andauernd, sondern in Schauern. Es herrschte allerdings ein ziemlich böiger Wind, sodass das Boot ständig an der Kaimuare „andotzte“.

Während ich ein wenig herumspaziert bin, um eventuell einen anderen, besseren Liegeplatz [an diesem hier würden wir maximal 24 Stunden liegen bleiben dürfen, aber wir wollten ja am nächsten Tag mit dem Zug zum Black Country Museum] zu finden, hat Mary etwas ferngesehen. Hier, mitten in Birmingham, hatten wir nämlich einen guten Empfang. Und was gab’s? Einen Film mit Charlton Heston als Buffalo Bill Cody, in dem auch über Wild Bill Hickok [mit dem Mary ja weitläufig verwandt ist] geredet wurde!