England-Reise Frühjahr 2011 [185]

Von oben hatte man dann einen ganz wunderbaren Ausblick über das idyllische Tal des Severn:

bridgnorth
Bridgnorth: das Tal des Severn

Schon Charles I hat zum Ausblick von Bridgnorth High Town aus bemerkt, „The finest views in all my kingdom.“

England-Reise Frühjahr 2011 [183]

Von hier unten aus haben wir dann, faul wie wir nun einmal waren, die Standseilbahn [funicular railway auf Englisch] nach oben in die „High Town“ genommen. Und hier, in dieser engen Gasse links vom Severn Arms Hotel, ging’s dahin:

Cliff Railway
Zugang zur Cliff Railway

England-Reise Frühjahr 2011 [182]

Wie schon gesagt, wir sind ein wenig am Ufer des Severn entlang spaziert:

Bridgnorth
Dieser Brücke verdankt Bridgnorth seinen Namen

Bridgnorth Low Town liegt ganz idyllisch am Ufer des Severn. Im Mittelalter und auch noch in der Neuzeit war der Fluss hier und noch wesentlich weiter stromaufwärts [bis jenseits von Shrewsbury und – unter günstigen Bedingungen – sogar bis nach Wales hinein] schiffbar, heutzutage aber nicht mehr. Der Severn kann, nach starken regenfällen im Einzugsgebiet, insbesondere in Wales, stark anschwellen, aber dann ist er so reißend, dass natürlich auch keine Schiffahrt möglich ist. Die Stadt [urkundlich zum ersten Mal im Jahr 895 erwähnt und als Stadt gegründet im Jahr 1101] hat ihren Namen daher, dass sie an einer Brücke über den Severn entstand, die nördlicher gelegen war als die von Quatford.

England-Reise Frühjahr 2011 [180]

Noch mehr Höhlen:

bridgnorth
Die Höhlen aus einer anderen Perspektive

Die Höhlen in den Sandsteinfelsen von Bridgnorth haben im Laufe der Jahrhunderte vielen ganz unterschiedlichen Zwecken gedient: Menschen haben darin gewohnt, sie wurden als Abstell- und Lagerräume genutzt, es gab sogar eine Einsiedelei darin, und zu Zeiten des Bürgerkrieges haben Truppen such darin unter die Burg vorgearbeitet, den Stollen it Sprengstoff gefüllt, und versucht, den ganzen Felen mitsamt der Burg in die Luft zu sprengen: hat aber nicht geklappt. Die alte Einsiedelei steht angeblich über Tunnel mit den anderen Höhlen in Verbindung.

England-Reise Frühjahr 2011 [179]

In Bridgnorth angekommen, hatten wir dann – nach unserem persönlichen Fahrplan – etwa 3 Stunden Zeit, die Stadt zu besichtigen. Bridgnorth besteht gewissermaßen aus zwei Hälften, eine unten am Severn [Low Town] und eine oben auf den Sandsteinfelsen [High Town].

bridgnorth
Bridgnorth: Sandsteinkliff und Höhlen

Der obere Stadtteil liegt etwa 60 Meter höher als der untere und ist, einmal abgesehen von der Straße, über 7 steile Treppengässchen und die „Cliff Railway“, eine Standseilbahn, die auf einer Länge von 61 Metern 34 Meter Höhenunterschied bei einem Gradienten von maximal 64% überwindet [Mehr zu dieser Standseilbahn in einem späteren Eintrag], zu erreichen.

Wir haben uns (natürlich) für den bequemen Weg entschieden und sind , vom Bahnhof der Severn Valley Railway aus kommend, ein ganz klein wening abwärts die Straße entlang zum Severn-Ufer spaziert, nd haben da erst einmal die Höhlen im Sandsteinfelsen angeschaut. Und natürlich den Felsen selber: sieht schon ganz schön imposant aus. Wie man hier auf dem Bild sieht, sind einige davon heutzutage zugemauert, andere sind aber auch heute noch zugänglich.